Öko-effiziente Produktion

Öko-effiziente produktion

PALFINGER ist sich bewusst, dass seine Tätigkeiten als produzierendes Unternehmen große Auswirkungen auf die Umwelt haben. Energieeffizienz und Klimaschutz sind über den gesamten Produktionsprozess relevant. PALFINGER ist sich seiner ökologischen Verantwortung bewusst und hat sich aus Eigeninteresse das Ziel gesetzt fortlaufend sparsam und wirtschaftlich mit Ressourcen umzugehen. Eine Umweltschutzrichtlinie gewährleistet konzernweite Standards an allen Standorten.

WESENTLICHES NACHHALTIGKEITSTHEMA

ENERGIEEFFIZIENZ UND KLIMASCHUTZ

PALFINGER strebt an, den Energieverbrauch und innerbetrieblichen Transport laufend zu optimieren, Kosten und Emissionen zu reduzieren und so aktiv zum Klimaschutz beizutragen. Nach Prozessen betrachtet verbrauchen die Lackier- und Galvanikanlagen in der Unternehmensgruppe die meiste Energie. PALFINGER strebt höchste Gebäudeeffizienz nach regionalen Möglichkeiten an. 

PALFINGER beschäftigt sich intensiv mit klimawirksamen Emissionen, die durch den eigenen Energieverbrauch entstehen. Auch indirekte Emissionen aus Stromverbrauch und Fernwärme sowie Scope-3-Emissionen aus den vorgelagerten Aktivitäten der Energielieferanten werden mitberücksichtigt. 

212008
ENERGIEVERBRAUCH (IN MWH)
Als metallverarbeitendes Unternehmen ist PALFINGER nicht Teil der energieintensiven Industrie.
80
% ENERGIEEFFIZIENZ-INDEX (MENGE
2013  = 100%)
In 2018 wurde zusätzlich das Ziel definiert, bis zum Jahr 2030 die Energieeffizienz um 30 Prozentpunkte, basierend auf dem Jahr 2015, zu verbessern. 
29
% ANTEIL AN ERNEUERBAREN ENERGIEN
Der Anteil der erneuerbaren Elektrizität soll gruppenweit bis zum Jahr 2022 auf 75 Prozent erhöht werden.
73077
CO2-EMISSIONEN
 (IN TONNEN)
2017 wurde zusätzlich das Ziel einer 25-prozentigen CO2-Reduktion bis zum Jahr 2030 (Basisjahr 2015) definiert.
78
% CO2-EMISSIONEN-INDEX (MENGE
 2013  = 100%)
Zur Reduktion der klimawirksamen Emissionen trugen einige Initiativen bei PALFINGER bei.
WESENTLICHES NACHHALTIGKEITSTHEMA

Effiziente Nutzung von Rohstoffen

In der Produktion setzt PALFINGER Rohstoffe wie Stahl, Aluminium und Glasfaser ein. Der effiziente Einsatz von Rohstoffen hat für PALFINGER wirtschaftliche und ökologische Bedeutung. Zum einen machen Rohstoffe rund 9 Prozent der Gesamtkosten aus und zum anderen verursacht ihre vorgelagerte Rohstoff- und Materialerzeugung beträchtliche Umweltkosten. Diese Verarbeitung der Rohstoffe zu Stahl und Aluminium ist außerdem mit einer hohen Energieintensität verbunden und verursacht beträchtliche klimarelevante Emissionen. PALFINGER arbeitet an der kontinuierlichen Optimierung von Verschnitt und Ausschuss, um die Entstehung von Stahl- und Aluminiumschrott zu reduzieren. 

Gefährliche Abfälle

Bei der Fertigung in den PALFINGER Werken entstehen vor allem folgende gefährliche Abfälle: Abfälle aus Lackieranlagen, Galvanikschlämme, Hydrauliköl sowie Schmier- und Kühlmittel. Die Verantwortung für Abfalloptimierung, korrekte Entsorgung und die Einhaltung lokaler Gesetze liegt bei den einzelnen Werken. In der Gruppenrichtlinie gibt PALFINGER konzernweit einen Mindeststandard vor, die Entwicklung gefährlicher Abfälle wird gemonitort und geprüft. 

134324
Stahl-Einsatz
 (in Tonnen)
Der Großteil der PALFINGER Produkte ist aus Stahl gefertigt.
2079
Aluminium-Einsatz (in Tonnen)
Aluminium wird in erster Linie bei Ladebordwänden eingesetzt.
5286
gefährliche Abfälle
(in Tonnen)
Bei der Fertigung entstehen vor allem diese Abfälle: Abfälle aus Lackieranlagen, Galvanik-schlämme, Hydrauliköl sowie Schmier- und Kühlmittel.
263
% Gefährl.-Abfälle-Index (Menge
 2013  = 100 %)
PALFINGER hat 2018 zusätzlich das Ziel definiert, bis zum Jahr 2030 die Abfallintensität um 30 Prozentpunkte, basierend auf dem Jahr 2015, zu reduzieren.
WESENTLICHES NACHHALTIGKEITSTHEMA

Innovation in der Produktion

PALFINGER forciert im Produktionsprozess nachhaltige Innovationen und Technologien, um die Effizienz zu erhöhen (mehr Output mit weniger Input). Die Digitalisierung bzw. Industrie 4.0 finden zunehmend Eingang in Produktlösungen und Produktionsprozesse. Um seine führende Position in Technologie und Service zu erhalten bzw. auszubauen, forciert PALFINGER Forschung und Entwicklung in Bezug auf Produkte, Systeme und Prozesse. F&E-Aktivitäten erfolgen zielgerichtet und langfristig orientiert.

WEITERES UMWELTMANAGEMENT

Eine PALFINGER Umweltschutzrichtlinie legt einheitliche Standards für alle Fertigungs-, Montage-, und Vertriebsstandorte fest. Die Richtlinie umfasst die Bereiche Energie, Abfall, Wasser, Umweltrecht, Umwelt-Notfall-Vorsorge sowie umweltschutzbezogene Schulungen und Kommunikation. Der kontinuierliche Verbesserungsprozess beinhaltet die laufende Erfassung der Umweltkennzahlen, die Bewertung der Umweltleistung, die Erstellung eines lokalen Umweltprogramms sowie die Überwachung der Umsetzung. 

Der Anteil der Standorte mit zertifizierten Umwelt- (ISO 14001) und Energiemanagementsystemen (ISO 50001) erhöhte sich im Jahr 2018 leicht. In Summe arbeiteten zu Jahresende 2018 35 Prozent der PALFINGER Mitarbeiter an Standorten mit zertifiziertem Umweltmanagementsystem und 43 Prozent an Standorten mit zertifiziertem Energiemanagementsystem. 

Nachhaltigkeit in action

Energie- und Umweltbeauftragter vom Produktionswerk Lengau

Interview mit: David aschl

Energieeffizienz und Klimaschutz sind bei PALFINGER über den gesamten Produktionsprozess relevant. Wir sind uns unserer ökologischen Verantwortung bewusst und haben uns aus Eigeninteresse das Ziel gesetzt, fortlaufend sparsam und wirtschaftlich mit Ressourcen umzugehen.

David Aschl, Energie- und Umweltbeauftragter vom Produktionswerk Lengau, wird anschließend ein paar Fragen zu dem Nachhaltigkeitsbereich „Öko-effiziente Produktion“ beantworten. 

1. Stellen Sie sich kurz vor!

Seit 2 Jahren bin ich am Standort Lengau als Energie- und Umweltbeauftragter beschäftigt. Mein Tätigkeitsbereich umfasst alle Themen, die mit Abfall, Abwasser, Umwelt und Energie zu tun haben. Das Thema Nachhaltigkeit begleitet mich mittlerweile schon viele Jahre und ich versuche hier auch für meine Kinder ein gutes Vorbild zu sein.


2. Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?

Die Energieverbrauchswerte, die Hallentemperaturen und die Abwasserreinigungsanlage werden von mir täglich kontrolliert. Regelmäßig führe ich auch Begehungen in den Hallen und am Gelände durch, um die Abfallentsorgung, die Lagerung der Abfälle und die rechtskonforme Beschriftung der Abfallbehälter zu kontrollieren.
Viel Zeit widme ich auch der Abwicklung von Projekten, wie zum Beispiel der LED Umrüstung von Hallen, der Planung und Durchführung von Heizungsumbauten und der Schulung von Kollegen. Rund ein Viertel meiner Arbeitszeit ist für externe Audits und Behördentermine reserviert.

Ganz wichtig für mich ist die regelmäßige Besichtigung von innovativen Firmen und Projekten und die Teilnahme an Austauschrunden mit anderen Energie- und Umweltbeauftragten, um einerseits immer up-to-date zu bleiben und um andererseits Ideen für die Zukunft zu bekommen.


3. Was bedeutet für Sie Nachhaltigkeit und inwieweit hat sich Ihr Bereich in den letzten Jahren dahingehend entwickelt?

Nachhaltigkeit bedeutet für mich, dass wir mit unseren Ressourcen so wirtschaften, dass auch nachfolgende Generationen die gleichen Voraussetzungen und Chancen wie wir vorfinden. Dazu gehört ein ständiges Streben nach Verbesserung um so z.B. umweltschädigende Stoffe konsequent zu ersetzen.

Die Bedeutung von Themen, die mit dem Bereich „Energie und Umwelt“ zu tun haben, ist in den letzten Jahren konsequent gestiegen. Massiv bemerkbar macht sich das mittlerweile auch im Umgang mit den Behörden, welche die Einhaltung von Auflagen durch z.B. unangekündigte Begehungen immer genauer kontrollieren.


4. Und wie sieht die Zukunft aus? Wo soll es hingehen?

Das große Ziel der nächsten Jahre ist die Entkoppelung des Energieverbrauches vom Unternehmenswachstum und die fixe Verankerung von Ressourceneffizienz in allen Bereichen.

DAS PROGRAMM WIRD JÄHRLICH AKTUALISIERT

NACHHALTIGKEITS-PROGRAMM

Das PALFINGER Nachhaltigkeits-Programm umfasst Maßnahmen zu den vier Nachhaltigkeitsbereichen. Jährlich werden Maßnahmenworkshops durchgeführt und dabei wird das Maßnahmenprogramm aktualisiert. Dieses wird vom Vorstand freigegeben. Die Maßnahmen sollen zur Erreichung der qualitativen und quantitativen Ziele beitragen, die sich PALFINGER gesetzt hat, und die wesentlichen fünf SDGs unterstützen. Im Bereich Öko-effiziente Produktion setzt PALFINGER 15 Massnahmen. 

Sustainable development goals

SEIT 2016 BESCHÄFTIGT SICH PALFINGER MIT DEN SDGS

PRIORITÄTEN VON DIESEM NACHHALTIGKEITS-BEREICH

SDG 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur SDG 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur

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SDG 12: Verantwortungsvolle Konsum- und Porduktionsmuster SDG 12: Verantwortungsvolle Konsum- und Porduktionsmuster

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SDG 13: Massnahmen zum Klimaschutz SDG 13: Massnahmen zum Klimaschutz

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weitere nachhaltigkeits-bereiche

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